Historischer Holzbau
Ein Besuch im Langhaus der germanischen Siedlung
Kurz vor ihrer Abschlussprüfung führt der Weg der angehenden Zimmerinnen und Zimmerer der Klasse Zi 33 noch einmal nach Klein Köris – zu den Anfängen des Holzbaus. Die Schülerinnen und Schüler erkunden historische Pfahlbauten und Grubenhäuser und setzen sich intensiv mit traditionellen Bauweisen auseinander. Dabei wird deutlich, wie mit einfachen handwerklichen Methoden stabile Holzkonstruktionen entstehen.
An einer kleinen Scheune lässt sich der entscheidende Nachteil des historischen Pfostenbaus erkennen: Ein Pfosten des Gebäudes ist durch die Feuchtigkeitsbelastung infolge des dauerhaften Erdkontakts beschädigt. Das gesamte Haus ist mittlerweile instabil und einsturzgefährdet. Nun kann fachliches Wissen eingebracht und über Sanierungsvorschläge diskutiert werden. „Das ist eine gute Idee, das hilft uns schon weiter“, lobt der Guide die Vorschläge der Klasse.
Wir danken dem Verein des Germanendorfs herzlich für die spannende Führung und die Einblicke in das einfache, entbehrungsreiche Leben unserer Vorfahren.
(Diese Exkursion wurde im Deutschunterricht im Rahmen der Einheit „Projektmanagement“ von den Auszubildenden selbstständig geplant und organisiert.)













