Exkursion nach Hohenschönhausen

Parkettlegerklasse besucht das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit der DDR in Hohenschönhausen

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „DDR – Soziales Paradies oder Diktatur?“ haben 19 Auszubildende des Parkettlegehandwerks im 3. Lehrjahr das ehemalige Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit der DDR besucht. Sie wurden vor Ort von einen Zeitzeugen durch die Gedenkstätte in Hohenschönhausen geführt. Der Referent Herr Jorge Luis García Vazquez berichtete dabei sowohl von den Geschehnissen an diesem Ort zu den unterschiedlichen Zeiten, als auch von seinen eigenen Erfahrungen im Untersuchungsgefängnis.

 

Der Schüler Dominik Plöger interviewte anschließend seine Mitschüler und bat sie ihre Eindrücke des Tages kurz zusammenzufassen:

 

Norman: „Ich habe mich auf den Tag gefreut, da ich an solch einer Führung noch nicht teilgenommen habe und die Gedenkstätte neu für mich war. Die Führung hat mich sehr bewegt. Sie war sehr informativ.“
Dominik: „Ich fand die Führung interessant, weil ich mehr über die Vergangenheit erfahren habe.“
Leon: „Es war spannend sich ein Bild von einem DDR-Gefängnis zu machen.“
Micha: „Durch den Zeitzeugen war die Führung sehr informativ. Das ´U-Boot ´ war beeindruckend und erschreckend zugleich.“
Charly: „Ich war bereits drei Mal in Hohenschönhausen. Ein Zeitzeuge als Referent hat mich dieses Mal allerdings noch mehr an das Thema herangeführt und tiefer in die Zeit hineinversetzen lassen.“
Frau Sinz: „Ich habe den Referenten als beeindruckend reflektiert erlebt. Außerdem hat der Ausflug mir mit der Klasse großen Spaß gemacht.“
Brane: „Man konnte sehr viel über die Vergangenheit lernen und hat einen guten Einblick gewonnen, wie die Gefangenen gelebt haben.“
Ivan: „Ich fand es sehr interessant, weil uns ein Zeitzeuge durch die Gedenkstätte geführt hat.“
Daniel: „Es war interessant wie sadistisch die [Verhör-]Methoden waren.“
Ibrahim: „Es hat mir gefallen. Man könnte solche Exkursionen öfter machen.“
Meless: „Es hat mir gefallen und war sehr interessant.“
Pascal: „Ich war am Anfang schockiert, wie es da aussah wo die Leute eingesperrt wurden. Im ´U-Boot´ fühlte ich mich unwohl. Ich fand es schön anzusehen, dass die Zeit vorbei ist und hoffe, das sowas nicht mehr vorkommt. Vor dem Zeitzeugen hat ich Respekt, da er zu dem Ort zurückgekommen ist, an dem er gefangen war.“
Basti: „Ich fand vorallem interessant das Krankenhaus aufzusuchen, da ich in diesem Gebäude schon mal gearbeitet habe.“
Pepe: „Wie die Umstände früher waren, hat mich schockiert.“
Steven: „Die Führung war sehr spannend und informativ, vorallem weil der Referent ein Zeitzeuge war.“
Miguel: „Ich fand es interessant.“
Bartosz: „Wie die Zellen aufgebaut waren und die Art und Weise, wie die Personen ins Gefängnis gebracht wurden fand ich am spannendsten“
Zaki: „Als ich von dem Ausflug gehört habe, war ich interessiert. Den Ort in der Realität zu sehen hat mich dann allerdings sehr bewegt.“

Die Auszubildenden erstellten anschließend Plakate zu unterschiedlichen Schwerpunkten, um die Gedenkstätte Hohenschönhausen vorzustellen und Personen zu erklären, die selbst noch nicht vor Ort waren. Das Gesamtprodukt wird in der Ausstellung zum Projekt „30 Jahre Mauerfall“ in der Bibliothek der Max-Bill-Schule ab 11. November 2019 zu sehen sein.

SNZ

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